Jugend Aktuell - Kfv Hof

Kreisfeuerwehrverband Hof e.V.
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Jugend Aktuell

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Oktober 2018
Rund 90 Jugendliche aus 17 Feuerwehren legten am Samstag die Prüfung zur  Jugendflamme der deutschen Jugendfeuerwehr in Carlsgrün ab.

Die  Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für  Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie wurde vom Bundesverband der Jugendfeuerwehren ins  Leben gerufen, der auch die Bedingungen für Teilnahme und Abnahme erstellt.

Juli 2018
Jugendleistungsabzeichen des Inspektionsbereiches II in Stammbach am 14.07.2018, anlässlich des 40jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Stammbach - 18 Feuerwehranwärter/innen legten ihr erstes Leistungsabzeichen ab. Almbranz, Helmbrechts, Oelschnitz, Stammbach, Weißdorf und Wüstenselbitz stellten Teilnehmer für diesen Wettbewerb! Herzlichen Glückwunsch an die Jugendlichen für ihren Einsatz.Ein Dankeschön auch an die...


Juni/Juli 2018
Am 30.06. und 01.07. 2018 fand bei uns, zusammen mit der Feuerwehr Stadt Naila und Marlesreuth unser diesjähriger Berufsfeuerwehrtag statt. In 24 Stunden fanden dabei 16 Einsatzübungen für die Jugendlichen statt. Während der Anfang noch ruhig verlief mit einer Ölspur, Tier auf Baum oder einen Mülleimerbrand, bei dem etwas mehr.......



Mai 2018
Zusätzlich zur regulären Ausbildung der Feuerwehranwärter haben sich die  sogenannten Berufsfeuerwehrtage etabliert. 24 Stunden lang wird für die  Jugendlichen eine Schicht in einer Berufsfeuerwehr simuliert......




Juni 2017
Anlässlich des Kreisfeuerwehrtags und Seefestes in Tauperlitz übergaben die Feuerwehr Tauperlitz gemeinsam mit den weiteren Ausrichtern des Seefestes eine Geldspende in Höhe von 500,- Euro an die Jugendvertreterin im Kreisfeuerwehrverband Landkreis Hof Isabelle Saalfrank zur Verwendung für die Jugendarbeit der Feuerwehren im Landkreis.


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Liebe Kameradinnen! Liebe Kameraden!

Ich habe den Artikel (siehe unten) des DFV gelesen und mich sehr gefreut, dass das Thema Kinder in der Feuerwehr endlich auch in den höchsten deutschen Feuerwehrgremien angekommen ist.
Aus meiner Sicht kann ich nur Familienministerin a.D. Claudia Crawford zustimmen. Dabei spricht sie bereits davon, dass das Aufnahmealter von zehn Jahren zu hoch sei. Wir hier in Bayern dürfen ja sogar erst ab zwölf aufnehmen. Da sind die Kinder nicht nur schon in anderen Vereinen aktiv sondern sind oft in weiterführende Schulen gewechselt und dann doppelt eingespannt.

Seit September 2007 gibt es in Schauenstein die Kindergruppe „Feuerteufelchen“. Wir treffen uns jeweils für eineinhalb Stunden in einem zweiwöchigen Rhythmus, die Ferien sind frei. Damit kommt man auf ca. 20 Treffen im Jahr. In unserer Gruppe hat sich gezeigt, dass die Arbeit mit Kindern an das Betreuerteam hohe Anforderungen stellt und Kompromissbereitschaft verlangt. Wir laufen als „Vereinsgruppe“, da dürfen die feuerwehrtechnischen Geräte aufgrund der Unfallgefahren nur eine untergeordnete Rolle spielen. Aber genau das ist es, was die Kinder am meisten interessiert! Aber sie dürfen im Festzug mitlaufen und beim Feuerwehrfest bekommen sie besondere Aufgaben zugeteilt (wie z.B. die Dekoration der Fahrzeughalle). Auch Besuche bei anderen Feuerwehren oder in der Atemschutzanlage in Münchberg haben sich als Volltreffer erwiesen. Brandschutzerziehung bietet ein riesiges Feld, aus dem sich immer was findet für die Kids!

Wer sich dafür interessiert eine Kindergruppe ins Leben zu rufen, der sollte aus meiner Sicht mindestens folgende Punkte beachten:

  1. Kann ich mit meinem Personal diese Aufgabe schultern. Es sind bei drei beteiligten Betreuern allein 90 Gruppenstunden ohne die Vorbereitungszeiten zu planen (wenn man den Schauensteiner Rhythmus zugrunde legt). An Vorbereitungszeit würde ich mal ca. 3 Stunden im Monat veranschlagen.
  2. Ist die Satzung des Vereins so gestaltet, dass auch Personen unter zwölf Jahren aufgenommen werden können (Achtung!: Sind die Kinder nicht als Vereinsmitglieder gemeldet sind sie überhaupt nicht versichert!!! – Feuerwehrtechnische Aktivitäten darüber hinaus kann man sowieso nicht versichern!)
  3. Wie sieht es mit den Finanzen aus? Es wird immer Geld für Bastelmaterial, Veranstaltungen wie Fasching, Weihnachtsfeier etc. gebraucht.
  4. Die ausgewählten Betreuer sollten ein hohes Verantwortungsbewusstsein und, wenn möglich, Erfahrung mitbringen. Also entweder sind sie beruflich vorbelastet, oder vielleicht haben sie bei anderen Vereinen und Institutionen schon mit Kindergruppen zu tun gehabt. Wie bereits oben erwähnt ist die Versicherung der Kids nur für Vereinstätigkeiten möglich. Welche Aktivitäten durchgeführt werden obliegt dem Betreuer! Auch das Thema Aufsichtspflicht ist hier nicht zu unterschätzen – es sind eben doch Kinder mit allerhand Blödsinn im Kopf!

Ich kann nur alle Interessierte ermutigen: Die Arbeit mit den Kindern lohnt sich allemal! Und man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: erstens werden die Kinder im Umgang mit Gefahren verschiedenster Art geschult und es wird aktiv Mitgliederwerbung betrieben (es ist nicht selten der Fall, dass auch die Eltern dem Feuerwehrverein beitreten…).

Für Rückfragen stehe ich Euch gerne unter Mail: Fachbereich 9  zur Verfügung.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Susanne Münzer




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